Prosecco Valdobbiadene Follador | Italian Sparkling Wine

Prosecco Produktion

Prosecco Produktion

Die für die Schaumweinproduktion vorgesehenen Glera Trauben werden wegen ihres hohen Säuregehalts früh geerntet. Um höhere Erträge zu erzielen werden sie sehr sorgfältig von Hand gelesen. Damit der Most eine konstante Temperatur beibehält, befindet sich die Weinkelterei ganz in der Nähe des Weinbergs.

Vor der primären Fermentation wendet FOLLADOR ein Herstellungsverfahren an, das für die Gewährleistung einer Schaumweinbasis von höchster Qualität wichtig ist: die KRYOMAZERATION (auch Kaltmazeration genannt). Dies ist eine Methode, bei der die Beerenschalen für 12 bis 24 Stunden bei niedriger Temperatur im Most eingelegt werden, um das charakteristische fruchtige Aroma des Proseccos besonders hervorzuheben.

Primäre Fermentation: Vergärung von Traubenmost zu Wein

Nach der Kalteinweichung der Beeren wird mit Hilfe von Hefekulturen der Most vergoren, so dass daraus Wein entsteht (Vinifikation). Dieser erste Gärungsprozess muss schnell gehen und dauert normalerweise 8 – 10 Tage. Die Temperatur der Stahltanks wird dabei konstant auf 18° C gehalten, um die Fruchtigkeit und Frische der Weintrauben zu bewahren.

Auch die Balance des Weins spielt eine grosse Rolle und so dürfen die Prosecco- bzw. Glera-Trauben bis zu einem gewissen Grad  mit anderen Rebsorten verblendet werden, zum Beispiel mit „Perera“, „Bianchetta“ und „Verdiso“. Durch diesen Verschnitt (Assemblage) ist es möglich, die Eigenarten der Grundweine zu einem gewünschten Optimum zu vereinen. Ergebnis: ein exzellenter „Cuvée“ und ein perfekter Grundwein für die Produktion von Schaumweinen.

Anmerkung: Eine der Nebenprodukte der Fermentation ist die Bildung von Kohlendioxid. Diese  entsteht, wenn durch  Zuführen ausgewählter Hefekulturen Zucker in Alkohol umgewandelt wird.  Schliesslich wird der Most in großen Drucktanks, langsam weiter fermentiert. Siehe dazu die Charmat Methode

Sekundärfermentation: Vergärung von Wein zu Schaumwein

Erst eine zweite Gärung verleiht dem nunmehr leicht moussierenden Wein sein charakteristisches „Perlen“. Wegen ihrer unterschiedlichen Herstellungsart unterscheiden sich Spumante und Frizzante in ihrem „Prickelgrad“. Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Sekundärfermentation durchzuführen. Die bekannteste ist die klassische Flaschengärung, ein traditionelles französisches Verfahren, auch bekannt als „Méthode Champenoise“ bzw. „Champagner Methode“.  Nachdem die Basis-Cuvée mit einer Zucker-Hefe-Mischung in Flaschen gefüllt worden ist, löst die nach der Gärung abgestorbene Hefe einen enzymatischen Zersetzungsprozess aus.

Damit sich der Heferest absetzen und über den Flaschenhals entfernt werden kann (Degorgieren) werden die einzelnen Flaschen gerüttelt. Diesen Prozess nennt man „Remuage“. Die Gärkohlensäure bleibt dabei im Wein zurück, die später im Glas für eine lang anhaltende Perlage sorgt. Um dem Prickler zu guter Letzt den gewünschten Süßegrad zu verleihen, wird anschließend die so genannte Versanddosage zugegeben, bestehend aus Rohrzuckersirup und frischem Wein.

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